Berufs∙bildungs∙bereich

Was ist ein Berufs∙bildungs∙bereich

Wer neu in die Lebenshilfe kommt,
besucht erst einmal den Berufs∙bildungs∙bereich.
Der Berufs∙bildungs∙bereich ist das schwere Wort für eine Übungs∙zeit.

Welche Arbeit passt am besten zu Ihnen?
Das können Sie im Berufs∙bildungs∙bereich der Lebenshilfe herausfinden.
Ist der Berufs∙bildungs∙bereich aber überhaupt das Richtige für Sie?
Das können Sie im Eingangs∙verfahren herausfinden.
Das Eingangs∙verfahren kommt also noch vor dem Berufs∙bildungs∙bereich.


Eingangs∙verfahren

Im Eingangs∙verfahren können Sie verschiedene Arbeiten ausprobieren.
Welche Arbeit gefällt Ihnen am besten?
Das können Sie hier ausprobieren.
Das Eingangs∙verfahren dauert 3 Monate lang.
Eine Bildungs-Begleitung hilft Ihnen.
Das ist eine Person. Sie ist nicht nur im Eingangs∙verfahren, sondern während der gesamten Zeit im BBB für Sie zuständig, also 27 Monate lang.
Sie können diese Person fragen, wenn Sie etwas wissen möchten. Oder wenn Sie ein Problem haben.
Zusammen mit Ihrer Begleitung machen Sie einen Plan.
In dem Plan steht, welche Arbeiten Sie machen.

Zum Beispiel:

  1. Arbeiten mit Holz
  2. Arbeiten mit Metall

In dem Plan steht auch, was Sie noch alles lernen.

Zum Beispiel:

  1. Alleine mit der Stadt∙bahn fahren
  2. Mit dem Computer arbeiten

Nach dem Eingangs∙verfahren kommt die Zeit im Berufs∙bildungs∙bereich.


Berufs∙bildungs∙bereich

Im Berufs∙bildungs∙bereich lernen Sie noch mehr wichtige Dinge für Ihr Berufs∙leben.
Sie lernen für eine Arbeits∙stelle in einer WfbM.
Das ist eine Abkürzung für: Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Und Sie lernen für eine Arbeits∙stelle in einem Betrieb.

Betriebe sind zum Beispiel:

  • eine Schreinerei
  • ein Bäcker
  • eine Schlosserei
  • ein Elektriker
  • ein Büro

Sie lernen im Berufs∙bildungs∙bereich auch:

  1. Wie man mit Werkzeugen umgeht.
  2. Wie man mit Maschinen umgeht.
  3. Wie man mit Geld umgeht.
  4. Wie man einkaufen geht.

Der Berufs∙bildungs∙bereich dauert 27 Monate lang.

Den Berufs∙bildungs∙bereich können Sie aber auch in einem Betrieb machen.
Wenn Sie schon viele Dinge können.


Das geht dann so:

Sie können verschiedene Praktika in Betrieben machen.

Ein Praktikum ist so etwas wie eine Arbeits∙stelle.
Ein Praktikant ist eine Person, die eine bestimmte Arbeit kennen lernen möchte.
Das heißt: Die Person ist im Praktikum oder macht ein Praktikum.
Das Praktikum dauert nur eine Zeit lang.
Zum Beispiel: 2 Wochen, 4 Monate oder 6 Monate.

In den Betrieben können Sie verschiedene Aufgaben übernehmen.

Zum Beispiel:

  1. Verpackungs∙arbeiten,  
  2. Aufgaben in einer Groß∙küche
  3. Aufgaben in Pflege∙heimen und vieles mehr.

Sie werden von einem Job∙coach begleitet.
Das Wort spricht man so aus: Tschob∙koudsch.
Job∙coach ist das schwere Wort für Gruppen∙leiter.

Haben Sie ein Problem oder eine Frage, hilft Ihnen der Job∙coach weiter.

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Zertifiziert nach AZAV

Die Qualität unserer Arbeit im Berufsbildungsbereich wird seit 2012 regelmäßig durch eine externe Zertifizierungsfirma geprüft. Wir sind dadurch anerkannter Bildungsträger durch die Bundesagentur für Arbeit. Diese Anerkennung heißt AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung). Sie stellt sicher, dass wir die hohen Qualitätskriterien der Qualifizierung von Personen der Eingliederungshilfe vollumfänglich erfüllen.

 

Unser Berufsbildungsbereich ist entsprechend AZAV qualifiziert: Hier geht's zum Zertifikat.


Ansprechperson Berufliche Bildung & BIWA (Betrieblich Integrierte Werkstattarbeitsplätze):

Bereichsleitung

Katja Pahl

Tel. 07251 715 115

Fax 07251 715-128

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