Aktuelles

Lebenshilfe-Talente begeistern bei fetziger und besinnlicher Feier

Viele bunte Päckchen und zwei lustige Schneemänner zierten die Bühne der festlich geschmückten Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard. Alex Huber, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. moderierte ein abwechslungsreiches Programm, das von Menschen mit und ohne Handicap mit viel Freude und Esprit präsentiert wurde. Er begrüßte alle Mitglieder, Mitarbeiter, Angehörigen und Freunde der Lebenshilfe sowie den Gastgeber und 2. Vorsitzenden der Lebenshilfe, Bürgermeister Sven Weigt. Auch Ehrengäste waren der Einladung gefolgt: Sozialdezernent Peter Kappes, in Vertretung des Landrats Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeisterin von Bruchsal, Cornelia Petzold-Schick, Uli Ross, Mitglied des Kreistags und Helga Jannakos, Vorsitzende des Seniorenrats von Bruchsal. Huber gab einen kurzen Jahresrückblick. So nannte er zum Beispiel die Erweiterung der Werkstatt 1 in Graben-Neudorf oder den Ankauf einer Wohnung für eine neue Außenwohngruppe, ebenfalls in Graben-Neudorf.

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Solaten sorgen für Bewirtung bei Weihnachtsfeier für Mitarbeiter mit Handicap

Die Sache mit der defekten Heizung in der Altenbürghalle hatte noch rechtzeitig geklappt: Dies betonte Sven Weigt, Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard, 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., in seiner Begrüßung. Damit konnte die Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter mit Behinderung aus den Lebenshilfe-Werkstätten in Bruchsal, Bretten und Graben-Neudorf pünktlich starten: Johannes Buchmüller eröffnete mit einem versiert vorgetragenen Keyboard-Solo die Feier. Danach begrüßte der stellvertretende Werkstattratsvorsitzende, Kevin Kellner, das Publikum. Sein Dank galt allen Verantwortlichen, die die Feier möglich gemacht hatten. Sven Weigt überbrachte in seiner Ansprache die Grüße des Lebenshilfe–Vorsitzenden Alex Huber, dankte allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und wünschte eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

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Gewürze sind neuer Renner beim Lebenshilfe-Adventsbasar

Feiner Glühweinduft durchzog die Hauptwerkstatt beim Adventsbasar der Lebenshilfe in der Bruchsaler Hauptwerkstatt. Im liebevoll geschmückten Verkaufsraum gab es neben weihnachtlichen Eigenprodukten der Bruchsaler Werkstätten, wie selbstgezogene Kerzen, selbstgebastelte Weihnachtsengel aus Notenpapier und Schmuckkugeln (von den Mitarbeitern in den Förder- und Betreuungsgruppen hergestellt), auch viele nicht-weihnachtliche Produkte, die das Sortiment bereicherten. So zum Beispiel Stofftaschen und Taschen aus alten Werbebannern, Vogelhäuschen sowie Insektenhotels, Feuerkörbe, Holz-Flipper, Gartenschmuck aus Metall, wie Meisenknödelständer in Herz- oder Vogelform.

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HeKa spendet an Lebenshilfe-Werkstatt

Über eine Spende von 2000 € können sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt in Graben-Neudorf freuen: Dort überreichten Marietta Heil, Geschäftsführerin der Firma HeKa Herzog GmbH und Andreas Heilig, HeKa-Vertriebsleiter, den Betrag an Robin Kaupisch, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. Dieser bedankte sich herzlich für die großzügige Spende. Die Summe kam bei einem gemeinsamen Tag der offenen Tür, von HeKa und der Lebenshilfe-Werkstatt, aus dem Erlös des Bewirtungsbetriebs zustande.

 

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vlnr: Alex Huber (1. Vorsitzender), Markus Liebendörfer (Hauptgeschäftsführer), Bernd Gärtner (Geschäftsführer), Robin Kaupisch (Geschäftsführer), Sven Weigt und Volker Gaa (beide 2. Vorsitzende)

Mitgliederversammlung

Mit personellen Neuigkeiten eröffnete Alex Huber, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., im Speisesaal der Hauptwerkstatt in Bruchsal die Mitgliederversammlung. So begrüßte er Markus Liebendörfer, der zukünftig als Hauptgeschäftsführer für den Bereich Werkstätten zuständig sein wird sowie Bernd Gärtner, der als Geschäftsführer für den Bereich Wohnen verantwortlich ist. Gemeinsam mit Geschäftsführer Robin Kaupisch, der vorrangig für die Verwaltung und die Integrationsfirma multicap gGmbH zuständig ist, werden Gärtner und Liebendörfer eine gleichberechtigte Geschäftsleitung bilden. Letzterer wird als Sprecher der Geschäftsleitung fungieren. Dem scheidenden Geschäftsführer, Dirk Ringer, dankte Huber für seine Arbeit und wünschte den neuen Geschäftsführern viel Erfolg.

Neues gibt es auch bei der Werkstatt in Graben-Neudorf in der Unteren Reut: So wird ein Umbau und eine Erweiterung des Lagers sowie der dortigen Förder- und Betreuungsgruppe im Verlauf des Jahres 2020 stattfinden.  Sie wurde aufgrund des Platzmangels im Lager nötig, um Fläche und  Palettenstellplätze zu
schaffen. Auch die Förder- und Betreuungsgruppe wird in ihren Betreuungsräumen erweitert. Die geplanten Baukosten belaufen sich auf ca 1,6 Mio €, so Huber. Eine Förderung sei aufgrund der Nutzung als Lagerflächen nicht möglich.Im Falle der Förder- und Betreuungsgruppe werden nur Ersatzflächen geschaffen; daher sind auch diese nicht förderfähig. Bei der zweiten Werkstatt in Graben-Neudorf entwickeln sich die Belegungszahlen 17 Monte nach Eröffnung gut: 44 von 60 Plätzen sind dort bereits belegt. Zudem konnte man auch neue Firmenpartner für diese Werkstatt finden.

Bei den Neuigkeiten aus dem Bereich Wohnen nannte er den Ankauf einer Wohnung in Graben-Neudorf, die als neue Außenwohngruppe genutzt werden wird. Die alte Außenwohngruppe, ebenfalls in Graben-Neudorf, sei sanierungsbedürftig und nicht barrierefrei, berichtete der 1. Vorsitzende.

Danach folgte der Bericht des Geschäftsführers Robin Kaupisch. „Die Zeit des Wachstums ist vorbei“, betonte er im Bezug auf die stagnierenden Belegungszahlen der Menschen mit Behinderung in den Werkstätten, wogegen die Zahlen in den Förder- und Betreueungsgruppen steigend seien. Die Entwicklung der beiden CAP-Märkte verlaufe zufriedenstellend, erklärte Kaupisch. Trotzdem bemühe man sich um jeden Kunden und freue sich über weitere Zuwächse.

In seinem Jahresbericht ging Dirk Ringer beispielweise auf das Wohnpflegeheim 1 in Bruchsal ein, das im Rahmen eines Transparentberichtes mit der Note „sehr gut“ bewertet wurde. Überdies berichtete er von der Einrichtung einer inklusiven WG für Incomer in der Bruchsaler Zollhallenstraße. Durch den Mangel an FSJlern habe man sich für die Akquise ausländischer Bewerber entschieden.

Dann verlas Kassenprüfer Jürgen Hess seinen Bericht. Im Anschluss wurden der Vorstand und die Geschäftsführung einstimmig entlastet. Die Abstimmung erfolgte durch den ehemaligen Vorsitzenden des Eltern- und Angehörigenrats, Gerd Hartmann. Danach berichtete Alex Huber über das Ausscheiden des 2. Vorsitzenden, Bertold Koehlen, und des Beisitzers, Hans Kraus, nach 35 Jahren aus dem Vorstand. Er bedankte sich herzlich bei dem ehemaligen Bauamtsleiter der Stadt Bruchsal für seine Verdienste in allen baulichen Fragen und überreichte ihm einen Geschenkkorb. (Hans Kraus konnte nicht anwesend sein.) Diese Position sei nun vakant und man suche nun nach einem Nachfolger, so Huber. Darauf erfolgte die Neuwahl des Vorstands: Hier wurden sowohl die Vorstandsmitglieder als auch Alex Huber als 1. Vorsitzender neu gewählt. Als neues, gewähltes Mitglied im Vorstand konnte Andrea Unser begrüßt werden. Sie bedanke sich für das Vertrauen der Mitglieder und freue sich auf ihre neue Aufgabe.

Zusätzlich erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder.

 

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Ehrung langjähriger Vorstandsmitglieder

Langjährige Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. wurden an deren Hauptstandort, in Bruchsal, geehrt. Reinhard Bratzel, Vorstandsmitglied des Lebenshilfe Landesverbands Baden-Württemberg, verlieh die goldene Ehrennadel an Doris Hartmann, Bertold Koehlen und Hans Kraus für 35 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand des gemeinnützigen Vereins für Menschen mit Behinderungen.


In seiner Laudatio ließ Bratzel, der selbst als Zivi bei der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten angefangen hatte, die vergangenen 3 Jahrzehnte Revue passieren, in denen auch große bauliche Entwicklungen auf den Weg gebracht wurden. „Sie Drei sind ein Paradebeispiel wie die Lebenshilfe-Philosophie lebendig werden kann“, sagte Bratzel. So konnte Bertold Koehlen, 2. Vorsitzender der Lebenshilfe, sein Fachwissen als ehemaliger Bauamtsleiter der Stadt Bruchsal im Bereich Bauen einbringen, Doris Hartmann engagierte sich im Bereich Wohnen und Hans Kraus setzte sich für die Themen Werkstatt und Arbeiten ein. Überdies sind Doris Hartmann und Hans Kraus, als Eltern eines Kindes mit Behinderung, gefragte Impuls- und Ideengeber. Bratzel bedankte sich ganz herzlich für das langjährige Engagement.


Auch Alex Huber, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe-Bruchsal-Bretten, bedankte sich bei allen Geehrten für die lange Verbundenheit und Treue. Er habe die jahrzehntelange, gemeinsame Arbeit als „großartige Situation“ empfunden, bei denen die Geehrten mit viel Herzblut dabei waren.

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Ansprechpartnerin:

Öffentlichkeitsarbeit

Claudia Schuler

Tel: 07251 715-188

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