Aktuelles

HeKa spendet an Lebenshilfe-Werkstatt

Über eine Spende von 2000 € können sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt in Graben-Neudorf freuen: Dort überreichten Marietta Heil, Geschäftsführerin der Firma HeKa Herzog GmbH und Andreas Heilig, HeKa-Vertriebsleiter, den Betrag an Robin Kaupisch, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. Dieser bedankte sich herzlich für die großzügige Spende. Die Summe kam bei einem gemeinsamen Tag der offenen Tür, von HeKa und der Lebenshilfe-Werkstatt, aus dem Erlös des Bewirtungsbetriebs zustande.

 

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vlnr: Alex Huber (1. Vorsitzender), Markus Liebendörfer (Hauptgeschäftsführer), Bernd Gärtner (Geschäftsführer), Robin Kaupisch (Geschäftsführer), Sven Weigt und Volker Gaa (beide 2. Vorsitzende)

Mitgliederversammlung

Mit personellen Neuigkeiten eröffnete Alex Huber, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., im Speisesaal der Hauptwerkstatt in Bruchsal die Mitgliederversammlung. So begrüßte er Markus Liebendörfer, der zukünftig als Hauptgeschäftsführer für den Bereich Werkstätten zuständig sein wird sowie Bernd Gärtner, der als Geschäftsführer für den Bereich Wohnen verantwortlich ist. Gemeinsam mit Geschäftsführer Robin Kaupisch, der vorrangig für die Verwaltung und die Integrationsfirma multicap gGmbH zuständig ist, werden Gärtner und Liebendörfer eine gleichberechtigte Geschäftsleitung bilden. Letzterer wird als Sprecher der Geschäftsleitung fungieren. Dem scheidenden Geschäftsführer, Dirk Ringer, dankte Huber für seine Arbeit und wünschte den neuen Geschäftsführern viel Erfolg.

Neues gibt es auch bei der Werkstatt in Graben-Neudorf in der Unteren Reut: So wird ein Umbau und eine Erweiterung des Lagers sowie der dortigen Förder- und Betreuungsgruppe im Verlauf des Jahres 2020 stattfinden.  Sie wurde aufgrund des Platzmangels im Lager nötig, um Fläche und  Palettenstellplätze zu
schaffen. Auch die Förder- und Betreuungsgruppe wird in ihren Betreuungsräumen erweitert. Die geplanten Baukosten belaufen sich auf ca 1,6 Mio €, so Huber. Eine Förderung sei aufgrund der Nutzung als Lagerflächen nicht möglich.Im Falle der Förder- und Betreuungsgruppe werden nur Ersatzflächen geschaffen; daher sind auch diese nicht förderfähig. Bei der zweiten Werkstatt in Graben-Neudorf entwickeln sich die Belegungszahlen 17 Monte nach Eröffnung gut: 44 von 60 Plätzen sind dort bereits belegt. Zudem konnte man auch neue Firmenpartner für diese Werkstatt finden.

Bei den Neuigkeiten aus dem Bereich Wohnen nannte er den Ankauf einer Wohnung in Graben-Neudorf, die als neue Außenwohngruppe genutzt werden wird. Die alte Außenwohngruppe, ebenfalls in Graben-Neudorf, sei sanierungsbedürftig und nicht barrierefrei, berichtete der 1. Vorsitzende.

Danach folgte der Bericht des Geschäftsführers Robin Kaupisch. „Die Zeit des Wachstums ist vorbei“, betonte er im Bezug auf die stagnierenden Belegungszahlen der Menschen mit Behinderung in den Werkstätten, wogegen die Zahlen in den Förder- und Betreueungsgruppen steigend seien. Die Entwicklung der beiden CAP-Märkte verlaufe zufriedenstellend, erklärte Kaupisch. Trotzdem bemühe man sich um jeden Kunden und freue sich über weitere Zuwächse.

In seinem Jahresbericht ging Dirk Ringer beispielweise auf das Wohnpflegeheim 1 in Bruchsal ein, das im Rahmen eines Transparentberichtes mit der Note „sehr gut“ bewertet wurde. Überdies berichtete er von der Einrichtung einer inklusiven WG für Incomer in der Bruchsaler Zollhallenstraße. Durch den Mangel an FSJlern habe man sich für die Akquise ausländischer Bewerber entschieden.

Dann verlas Kassenprüfer Jürgen Hess seinen Bericht. Im Anschluss wurden der Vorstand und die Geschäftsführung einstimmig entlastet. Die Abstimmung erfolgte durch den ehemaligen Vorsitzenden des Eltern- und Angehörigenrats, Gerd Hartmann. Danach berichtete Alex Huber über das Ausscheiden des 2. Vorsitzenden, Bertold Koehlen, und des Beisitzers, Hans Kraus, nach 35 Jahren aus dem Vorstand. Er bedankte sich herzlich bei dem ehemaligen Bauamtsleiter der Stadt Bruchsal für seine Verdienste in allen baulichen Fragen und überreichte ihm einen Geschenkkorb. (Hans Kraus konnte nicht anwesend sein.) Diese Position sei nun vakant und man suche nun nach einem Nachfolger, so Huber. Darauf erfolgte die Neuwahl des Vorstands: Hier wurden sowohl die Vorstandsmitglieder als auch Alex Huber als 1. Vorsitzender neu gewählt. Als neues, gewähltes Mitglied im Vorstand konnte Andrea Unser begrüßt werden. Sie bedanke sich für das Vertrauen der Mitglieder und freue sich auf ihre neue Aufgabe.

Zusätzlich erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder.

 

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Ehrung langjähriger Vorstandsmitglieder

Langjährige Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. wurden an deren Hauptstandort, in Bruchsal, geehrt. Reinhard Bratzel, Vorstandsmitglied des Lebenshilfe Landesverbands Baden-Württemberg, verlieh die goldene Ehrennadel an Doris Hartmann, Bertold Koehlen und Hans Kraus für 35 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand des gemeinnützigen Vereins für Menschen mit Behinderungen.


In seiner Laudatio ließ Bratzel, der selbst als Zivi bei der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten angefangen hatte, die vergangenen 3 Jahrzehnte Revue passieren, in denen auch große bauliche Entwicklungen auf den Weg gebracht wurden. „Sie Drei sind ein Paradebeispiel wie die Lebenshilfe-Philosophie lebendig werden kann“, sagte Bratzel. So konnte Bertold Koehlen, 2. Vorsitzender der Lebenshilfe, sein Fachwissen als ehemaliger Bauamtsleiter der Stadt Bruchsal im Bereich Bauen einbringen, Doris Hartmann engagierte sich im Bereich Wohnen und Hans Kraus setzte sich für die Themen Werkstatt und Arbeiten ein. Überdies sind Doris Hartmann und Hans Kraus, als Eltern eines Kindes mit Behinderung, gefragte Impuls- und Ideengeber. Bratzel bedankte sich ganz herzlich für das langjährige Engagement.


Auch Alex Huber, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe-Bruchsal-Bretten, bedankte sich bei allen Geehrten für die lange Verbundenheit und Treue. Er habe die jahrzehntelange, gemeinsame Arbeit als „großartige Situation“ empfunden, bei denen die Geehrten mit viel Herzblut dabei waren.

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Was Menschen mit Handicap heute leisten - Tag der offenen Tür in der Lebenshilfe-Werkstatt

 „Echt interessant“ lautete das Fazit einer Besucherin beim Tag der offenen Tür der Lebenshilfe-Zweigwerkstatt in Graben-Neudorf: Die seit 3 Jahren bestehende Werkstatt in der Huttenheimer Landstraße hatte ihre Türen geöffnet, um Angehörige, Anwohner und Interessierte einen umfassenden Einblick davon zu verschaffen, was Menschen mit Behinderungen heute leisten. So konnten sich die Besucher in Führungen über die einzelnen Arbeitsbereiche wie Montage, Konfektionierung und Verpackung informieren. In dieser Werkstatt arbeiten 23 Menschen mit geistigem und psychischem Handicap zusammen, was sonst eher in voneinander getrennten Gruppen der Fall ist. Die Aufträge kommen aus dem Automotivebereich, der Antriebs- und Verpackungstechnik regionaler Firmen.

Von Erhard Metzger, Zweigstellenleiter in Graben-Neudorf, erfuhren die Besucher erstaunliche Details der Werkstattarbeit: So werden in der Montageabteilung wöchentlich 15.000 Schläuche für Dunstabzugshauben gefertigt oder Holzdeckel mit einem speziellen Gewinde für eine biologisch-vegane Tagescreme gefräst. „Unter 20 Bewerbern waren wir die Einzigen, die diesen Deckel liefern konnten“, berichtet Metzger nicht ohne Stolz. Claudia Pioch, Betreuerin im Berufsbildungsbereich der Werkstatt, informierte über verschiedene Eignungstest im 27-monatigen Eingangsverfahren, bei denen handwerkliche und motorische Fähigkeiten, der derzeit 19 Mitarbeiter in diesem Bereich, geprüft werden.

Aus alt macht neu hieß es bei den Bannertaschen, die aus ehemaligen Werbebannern gefertigt werden und als Eigenprodukte, neben Vogelhäusschen, Insektenhotels und Anzündholz, verkauft wurden. Für das leibliche Wohl war mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet und selbstgebackenen Waffeln bestens gesorgt und auch musikalisch wurde etwas geboten: So präsentierte das Akkordeonorchester Graben sowie die Lebenshilfe-eigenen Band, die MusicCaps, ihr Können in der Versandhalle der benachbarten Firma HEKA, die an diesem Tag ebenfalls ihre Türen geöffnet hatte. „Wir pflegen auf dem Gelände ein gutes Auskommen“, berichtet HEKA-Geschäftsführer Hans-Dieter Herzog. So nutzen die HEKA-Mitarbeiter zum Beispiel die Lebenshilfe-Kantine.

 

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Neue Azubis begrüßt

„Was erwarten Sie von Ihrer Ausbildung?“, mit dieser Frage eröffnete Ausbildungsleiter Oliver Portugall die Runde der frischgebackenen Azubis im Sitzungsaal der Lebenshilfe-Verwaltung in Bruchsal. „Unterstützung“, „Abwechslung“, „gutes Team“ oder “Sicherheit im Beruf erlangen“ lauteten die Antworten. „Mit den 15 Azubis in diesem Ausbildungsjahrgang haben wir wieder eine sehr gute Wahl aus Freiwilligendienstleistenden und Praktikanten getroffen“, stellte Portugall erfreut fest.

 

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Spende von Spiel und Spannung

Über viele heiße Matches können sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. freuen. Michael Betsche, Inhaber der KFZ-Werkstatt Bosch Car Service spendete einen neuen, knalligen Kickerkasten. Betsche kennt die Lebenshilfe-Werkstatt schon lange, da sich sein Unternehmen direkt gegenüber der Lebenshilfe-Zweigwerkstatt in der Brettener Hildastraße befindet. Seine Idee, den Tischkicker Menschen mit Handicap zu spenden kam ihm, als er einen Bericht über die Special Olympics–Teilnehmeriin der Zeitung gelesen hatte. Werkstattleiter Armin Knab und Verena Stalder-Eckert, Special Olympics-Trainerin, bedankten sich ganz herzlich bei dem Spender.

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Öffentlichkeitsarbeit

Claudia Schuler

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