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Vortrag zum Behindertentestament

Vortrag zum Behindertentestament stößt auf großes Interesse

Was genau sind genau die Aufgaben eines Testamentvollstreckers? Was versteht man unter einer Vor- oder einer Nacherbschaft?  Kommt mein Erbe auch bei meinem Kind an?  Und: Wie hat es am längsten etwas von seinem Erbe? Antworten auf all diese und viele andere essentielle Fragen gaben die Rechtsanwältin Friederike Werst von der Anwalts- und Mediationskanzlei Werst und Pap (Karlsruhe) und deren Mann, der Notar Christoph Werst, aus Durlach. Beim Vortrag zum Thema „Behindertentestament“ konnten die Besucher einen ersten Überblick über ein nicht ganz einfaches Thema erhalten. Veranstaltet wurde der Abend von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V.  in der Hauptwerkstatt in Bruchsal.  Mit diesem Fachvortrag  schien man einen Nerv getroffen zu haben, denn der Saal war bis zum letzten Platz belegt und auch die Möglichkeit Fragen zu stellen, zu der das Paar eingeladen hatte, wurde rege genutzt.

Anhand vieler Fallbeispiele aus ihrem beruflichen Alltag versuchten die beiden Fachreferenten die häufig komplexen Sachverhalte zu verdeutlichen. Allerdings war klar, dass es sich hierbei nicht um eine verbindliche Rechtsberatung handeln konnte. Letztendlich müsse man sich immer den individuellen Fall ansehen, betonten die beiden Fachleute, die sich in ihrem gemeinsamen Vortrag ergänzten oder auch mal humorvoll widersprachen und damit das ernste Thema auflockerten. Nach zweieinhalb Stunden beendeten Martin Scholl, Leiter der Offenen Hilfen und Sarah Daum, Sozialpädagogin der Offenen Hilfen, dann die lebhafte Fragerunde, die den großen Informationsbedarf der Anwesenden verdeutlichte. „Informativ“ und „gute Veranstaltung“ war dann auch seitens  der Besucher  am Ende des Vortrags zu vernehmen.

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Lebenshilfe präsentiert sich mit viel Spaß, Spiel und Spannung - Menschen mit Handicap geben Einblick in ihre Arbeit

Shari und Hubert sind ein super Team. Zusammen meistern sie jede Hürde. Und das kann man wörtlich nehmen: Bei der Präsentation des Hundesportvereins Eggenstein-Leopoldshafen am Tag der offenen Tür der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten machten die Vierbeiner Shari, Kaya und Mufasa (mit ihren Zweibeinern Hubert, Robert und Nicole) eine gute Figur und ließen sich auch bereitwillig vom Publikum streicheln.

Am Hauptstandort des gemeinnützigen Vereins für Menschen mit Behinderungen, im Bruchsaler Fuchsloch, wurde für alle etwas geboten: vom Trommelworkshop der Musikschule Intakt aus Karlsruhe, über Baumstammwettsägen und großem Pflanzenverkauf der Garten- und Landschaftsgruppe, Führungen durch die Abteilungen der Hauptwerkstatt, einer Fotoausstellung, bis hin zu Aktionen für kleine Besucher.

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"Er ist eine Bereicherung für uns"

In den Gängen und Zimmern ist es noch ruhig. Die Stühle im hellen und freundlich eingerichteten Gemeinschaftsraum sind noch verwaist. Es ist kurz vor 15 Uhr im Wohnheim 1 der Lebenshilfe in Bruchsal. Der Tisch für den gemeinsamen Nachmittagskaffe ist aber bereits gedeckt. Erledigt hat das Louaiei Aldareer. Der Mann mit den dunklen Augen und der sanften Stimme stammt aus Syrien. Ganz still wird dieser, wenn die Rede auf sein Heimatland kommt. Freunde und Verwandte seien noch da, es fällt ihm sichtlich schwer darüber zu reden. Kindergärtner sei er dort gewesen und habe damals auch gerne Fußball gespielt. Dann wollte er sein Interesse für Soziologie vertiefen und hat ein Studium an der Universität von Aleppo begonnen – und dann kam der Krieg.

 

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Erfolgreich von den Special Olympics zurückgekehrt - Lebenshilfe-Sportler erkämpften in Kiel reichlich Edelmetall

Die Special Olympics sind das sportliche Highlight für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. 4.600 Athleten waren in 19 Sportarten am den Start. Rund 27.000 Zuschauer, laut Organisatoren, haben die Spiele in Kiel besucht. Auch 11 Sportler der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. nahmen an dem Großevent teil:
Sie waren in den Disziplinen Boccia, Rollerskating und Kanu an den Start gegangen und kamen mit viel Edelmetall im Gepäck zurück.

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Catering-Service begeistert bei Schlossgesprächen mit Christian Wulff

Er würde, wenn er hier leben würde, immer den Lebenshilfe-Catering-Service nutzen. So angetan zeigte sich Christian Wulff vom Catering-Team. Beim Sektempfang des ehemaligen Bundespräsidenten im Gartensaal des Bruchsaler Schlosses (er war mit dem Zug angereist) begrüßte er als erstes die Lebenshilfe-Mitarbeiter.

Nach seiner Rede über „Ansichten auf Deutschland und Europa 2018" im Rahmen der „Bruchsaler Schlossgespräche“ vor geladenen Gästen, gab es anschließend einen Empfang mit leckeren, saisonalen Köstlichkeiten aus Spargel und Erdbeeren, exotisch angerichteten Hühnchen-Happen, Quiches – auch vegetarisch, sowie mediterranen Gemüsespießen und erlesenem Wein. Das Fingerfood-Menü wurde zubereitet und serviert vom Catering-Team, unter der Leitung von Kristina Sax. Zudem verhalf die Garten- und Landschafts-Gruppe der Lebenshilfe dem prunkvollen Barocksaal  im 1. OG des Schlosses mit einer wundervoll duftenden Rosen- und Wiesenblumen-Deko zu einem zauberhaften Ambiente, in dem sich die Gäste wohlfühlen konnten.

Der Rechtsanwalt und Politiker nahm sich Zeit für ein Gespräch mit den Catering-Mitarbeitern mit und ohne Handicap, in dem er sich lobend über deren Leistung äußerte. Außerdem bot er sich an, ein gemeinsames Foto zu machen. Das Catering-Team freute sich sehr über die Wertschätzung dieses durchweg sympathisch auftretenden Gasts.

Herzlichen Dank gilt dem Auftraggeber, Roland Schäfer, Mitglied des Stiftungsvorstands der Dr. Bertold Moos-Stiftung, welche die Reihe der „Bruchsaler Schlossgespräche“  durchführt.

 

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Lebenshilfe stellt ihre Arbeit vor

Bei einem Besuch des Geschäftsführers der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., Dirk Ringer, bei den Bürgermeisterinnen Sarina Pfründer und Cathrin Wöhrle, stellte er den gemeinnützigen Verein für Menschen mit Behinderungen vor. Überdies berichtete er von den unterschiedlichen Leistungsbereichen der Lebenshilfe-Werkstätten an den Standorten Bruchsal, Bretten und Graben-Neudorf.

Leistungsschwerpunkte der Werkstätten liegen auf der Bearbeitung von Metallen oder Massivholz, der Elektromontage oder Textilbearbeitung. Zudem gibt es eine Garten- und Landschaftsgruppe, ein Cateringservice, eine Druckerei mit Datenarchivierung sowie eine Gruppe, die Elektrogeräteprüfungen (A-Check) von ortsveränderlichen Geräten durchführt. In der Werkstatt Bretten-Gölshausen verfügt die Lebenshilfe über einen Waschsalon, in dem Wäsche aus der Industrie, Gastronomie und Privathaushalten gewaschen und aufbereitet wird. Die Bürgermeisterinnen zeigten sich beeindruckt von der Bandbreite der Leistungsbereiche, in denen Menschen mit Handicap arbeiten. Drei Mitarbeiter aus Sulzfeld sind bei der Lebenshilfe beschäftigt. In den Werkstätten, vor allem in Gölshausen, arbeiten 8 Menschen mit Behinderungen aus unserer Gemeinde. Insgesamt beschäftigen die Werkstätten rund 900 Menschen mit Behinderungen. Fünf Sulzfelder Betriebe haben bzw. hatten in Kooperation mit der Lebenshilfe Mitbürger mit Behinderungen in ihren Betrieben angestellt.

 

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Ansprechpartnerin:

Öffentlichkeitsarbeit

Claudia Schuler

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