Aktuelles

Jedes Jahr hospitieren Auszubildende der Volksbank Bruchsal-Bretten im Sommer im Rahmen des Projekts „Seitenwechsel“  bei den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V.  Unter dem Motto „Gutes Tun“ bringen diese auch immer eine Spende mit. So auch in diesem Jahr: Um den sozialen Bereich kennenzulernen, besuchten Eric Lutz und Nathalie Hoffmann eine Woche lang die Ferienbetreuungen des Familien entlastenden Dienstes. In diesem Jahr wurde von dem Spendenbetrag über 440 € ein neues Kettcar für den Kinder-Bereich gekauft.
Nun ließen es sich die beiden „Seitenwechsler“ nicht nehmen, bei einem Besuch der Samstagsbetreuung, das neue Kettcar - zusammen mit den Kindern bei einem Rennen auf dem Parkplatz - einzuweihen. Julia Sailer, Sozialarbeiterin aus dem Offene Hilfen-Team, bedankte sich ganz herzlich für das neue Kettcar und das Bastelmaterial, welches von der „Gutes Tun“-Spende gekauft werden  konnte.

 

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsmann und seine paarhufigen Paketboten, den Rentieren? Auf diese Hirschart aus dem hohen Norden hat Jasmin Kress aus Graben-Neudorf bei der Wahl ihres Motivs für den Kunstpreis eines Weihnachtskarten-Wettbewerbs gesetzt und den dritten Platz belegt. Unter 197 Künstlerinnen und Künstlern wurde ihr Bild mit dem Titel “XMAS Reindeer“ -  eine großformatige Aquarell-Collage -  ausgesucht. Verbunden mit der Platzierung ist auch ein Preisgeld von 500€. Mit diesem Kunstpreis werden weihnachtliche Werke von Menschen mit Behinderungen prämiert. Seit mehr als 10 Jahren vergibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der Paritätische Hessen diese Auszeichnung.

Jasmin Kress hat schon immer gerne gezeichnet und gemalt, und so war es für sie folgerichtig 2010 der Lebenshilfe- Kunst- und Malgruppe „Die Füchse“ beizutreten. Die 33-jährige Künstlerin arbeitet in der Lebenshilfe-Betriebsstätte am Standort Bruchsal in der Textilabteilung. Besonders gern setzt sie fantasievolle Tiermotive um und verwendet dabei unterschiedlichste Techniken und Materialien, wie z. B. Collagen, bei denen sie Aquarell- und Acrylfarben bevorzugt einsetzt und mit Papier, Stoff, Holz, Kunststeinen das entstehende Kunstwerk ergänzt und bereichert. „Ihre Ideen überzeugen, ihre Kreativität treibt sie zu stetigem Tun an - in den 10 Jahren erkennt man einen tollen Entwicklungsprozess“, weiß Hildegard Luft, Leiterin der Kunst- und Malgruppe, zu berichten. Lebenshilfe-Hauptgeschäftsführer Markus Liebendörfer gratulierte Jasmin Kress ganz herzlich und überreichte ihr eine Urkunde. Er wünschte ihr weiterhin viel Erfolg für ihr künstlerisches Schaffen.

 

Einen Scheck in Höhe von 500 € erhielten die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. vom Badischen Fußballverband e. V. (bfv). Das Eröffnungsspiel der Verbandsliga Baden nahm der bfv zum Anlass, eine soziale Einrichtung  aus ihrem bfv-Sozialfonds zu unterstützen.

Den Scheck überreichte - unter Einhaltung der Hygieneregeln - der Bruchsaler Kreisvorsitzende Ralf Longerich, gemeinsam mit dem bfv-Mitarbeiter Stefan Moritz, in den Räumen der Offenen Hilfen. Sehr gerne setzen die Offenen Hilfen den Betrag für die Begleitung eines 13-jährigen Jungen mit Beeinträchtigung zu einem örtlichen Fußballverein ein. „Wir werden für den Jungen eine Assistenz zum Fußballtraining bereitstellen und sind überzeugt, dass er seinen Teil zur Jugendmannschaft beitragen kann und ein gelungenes Beispiel für Inklusion im Sport werden kann“, meint Brigitte Zapf, Mitarbeiterin im Sozialen Netzwerk der Offenen Hilfen.

Zusätzlich wurde über mögliche Schnittstellen der Offenen Hilfen zum Verband diskutiert und verschiedene gemeinsame Aktivitäten angedacht. „Wir stehen gerne als Netzwerker oder Ansprechpartner zur Verfügung“ betonte Stefan Moritz.

Martin Scholl, Leiter der Offenen Hilfen, bedankte sich herzlich und freut sich auf eine künftig engere Zusammenarbeit.

Mit dem bfv-Sozialfonds unterstützt der Badische Fußballverband in Not geratene Mitglieder der Fußballfamilie und soziale Einrichtungen bereits mit insgesamt über 20.000 Euro.

Seit bereits 25 Jahren arbeitet Ramona Hammer bei der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. Sie hatte als Gruppenleiterin im damaligen Arbeits- und Trainingsbereich der Betriebsstätte für Menschen mit seelischer Behinderung (in der Bruchsaler Moltkestraße) 1995 begonnen und federführend zum Aufbau dessen beigetragen.

Sie engagierte sich nicht nur wesentlich bei der Mitgestaltung und Entwicklung des Ausbaus zum heutigen Berufsbildungsbereich, sondern setzte sich auch für die Akzeptanz und die Etablierung des damals neuen Bereichs am Bruchsaler Standort ein.

Neben dem Wandel in ihrem eigenen Einsatzbereich des Berufsbildungsbereiches, erlebte Ramona Hammer auch viele Veränderungen innerhalb der Lebenshilfe. Einige davon gestaltete sie aktiv mit. Hierbei lag ihr Arbeitsschwerpunkt auf dem Begleiten von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ihr Engagement brachte sie neben der Gruppenleitung im Berufsbildungsbereich in vielfältiger Weise ein, ob als stellvertretende Zweigstellenleiterin (2008 – 2013), als Projektleiterin beim Projekt Datenarchivierung oder bei der Ausübung der internen Auditorenaufgaben.

Felix Kappler, Personalleiter, und Katja Pahl, Leiterin des Berufsbildungsbereiches, bedankten sich für ihr 25-jähriges Engagement. Man schätze sie als erfahrene Fachkraft, als Wissensvermittlerin, Ideengeberin, vertrauensvolle Ansprechpartnerin sowie als eine stets sehr engagierte Mitarbeiterin, betonte Katja Pahl.

Leider konnte das Dienstjubiläum coronabedingt nicht gefeiert werden – dies werde aber zu gegebener Zeit nachgeholt, versprach Felix Kappler

 

Dieses Jahr war einiges anders: Für den Begrüßungstag der neuen Azubis  bei der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. hatte sich Ausbildungsleiter Oliver Portugall etwas Besonderes einfallen lassen: So wurde die Veranstaltung in den Garten des Wohnpflegeheims in Bruchsal  verlegt. Im dortigen Gartenhäuschen war ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut, und zur Erweiterung des Vordaches diente ein Pavillon – um wetterunabhängig zu sein. In seiner Begrüßung der frischgebackenen Azubis betonte Markus Liebendörfer, dass die Zahlen der Auszubildenden in sozialen Berufen rückläufig seien. Er hoffe, dass möglichst viele der „Neuen“ bei der Lebenshilfe bleiben.

 

Endlich - erstmals nach dem allgemeinen Lockdown im März tut sich wieder etwas in den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. In der Bruchsaler Moltkestraße bieten diese Familien entlastenden Dienste (FED), d. h. Freizeit-, Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen. Noch nie in deren Geschichte gab es Kurzarbeit - in diesem Jahr war dies nun der Fall - für zwei Monate. Nun sind die Freizeit-Angebote für alle Altersgruppen wieder angelaufen - so wie es eben in Coronazeiten möglich ist: „mit einem verschärften Hygienekonzept, viel Desinfektionsmittel, viel Geduld und Disziplin bei allen Beteiligten – wie Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Klienten“ - betont Brigitte Zapf, Mitarbeiterin der Offenen Hilfen.

Über einen Spendenscheck in Höhe von 750 Euro kann sich die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. freuen. Dieser wurde am 26. August, bei einer internen Pre-Opening-Veranstaltung des Discounters Lidl, in der Brettener Melanchthonstraße, an den Lebenshilfe-Hauptgeschäftsführer Markus Liebendörfer überreicht. Er gab den geladenen Gästen einen kompakten Überblick über die Lebenshilfe – insbesondere am Standort Bretten, mit den zwei  Werkstätten in der Innenstadt und im Gewerbegebiet Bretten-Gölshausen sowie einem Wohnheim und einer Außenwohngruppe in der Innenstadt.

Markus Liebendörfer bedankte sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Martin Wolff, der die Lebenshilfe als soziale Institution in der Region für den Erhalt der Spende vorgeschlagen hatte.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Betrieb in unseren Werkstätten wieder zu ca. 90% hochgefahren. Ein Hygienekonzept wurde mit dem Landratsamt vereinbart, welches z. B. das Tragen von Mund-Nasen-Maske und die Einhaltung der Abstandsregelung beinhaltet. Weiterhin wurde eine Eingangsschleuse mit Fiebermessung sowie zusätzliche Toiletten in Containern eingerichtet. Aufgrund der Auslagerung des Berufsbildungsbereichs (BBB) hat sich die Raumsituation entzerrt und nach der Aufhebung der Trennung von internen und externen Beschäftigten zum 01.08.20 befinden sich die Werkstätten wieder auf dem Weg in eine – wenn auch neue - Normalität.

Manchmal entscheiden Sekunden über Leben und Tod. Um eine möglichst schnelle Lebensrettung -  etwa bei einem Herzstillstand - durchführen zu können, sind Defibrillatoren vor Ort wichtig. Diese neuen „Lebensretter“ sollen nun für die  Bewohner der Lebenshilfe-Außenwohngruppen an allen Standorten, in Ubstadt-Weiher, Forst, Bretten und Graben-Neudorf angeschafft werden. Dank einer Spende von 1000€ kommt man diesem Ziel nun näher. Die Summe wurde bei einem Spendenaufruf über Facebook von Florian Pfeifer, Inhaber des Café del Rey in Bruchsal erzielt. Dessen Kooperationspartner lyksjø – skandinavische Concept Store, FarbFaible, One.Step.Closer Media und Thank God it’s Monday unterstützen den Aufruf. Florian Pfeifer, Renate Simmerling, Assistentin der Geschäftsleitung, sowie Mitarbeiterin Blerta Saite waren in die Lebenshilfe-Verwaltung ins Bruchsaler Fuchsloch gekommen, um den Spendenbetrag zu übergeben.

Markus Liebendörfer, Hauptgeschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., bedankte sich ganz herzlich für die erfolgreiche Idee bei Florian Pfeifer und das Engagement aller Spender. „Mir ist es wichtig, dass Menschen mit Handicap ins Leben integriert werden“, erläutert Pfeifer seine Motivation, für die Lebenshilfe zu spenden. Sein Engagement in dieser Sache geht auch über die Spende hinaus: Blerta Saiti arbeitete noch vor einem Jahr in der Textilabteilung der Lebenshilfe-Betriebsstätte in Bruchsal und ist nun als Mitarbeiterin im Café del Rey tätig, wo es ihr nach eigenen Angaben gut gefällt.